Betreuungskonzept

 

 

 

Betreuung

 

 

Die Serviceleistung

 

 

Wir haben ein Betreuungssystem ausserhalb der pflegerischen Versorgung entwickelt, um den Anforderungen der Zeit Rechnung zu tragen. Mittels Kümmerer, auch Präsenzdienstkräfte genannt, soll sich gezielt um bedürftige Menschen gekümmert werden, die alleine zu Hause wohnen und keine Hilfen von Angehörigen, Nachbarn oder ambulanten Pflegediensten erhalten. Dieses System ist bis ins Detail konzeptionell ausgearbeitet, in der Praxis erprobt und wird nun Institutionen, Pflegediensten oder Existenzgründern angeboten, um es als Serviceleistung für seine Bewohner/Kunden oder BürgerInnen mit Alleinstellungsmerkmal zu nutzen.

Leben in Nachbarschaft oder was macht Wohnen2.0®?

 

Das Team von Wohnen2.0® möchte Mieter miteinander ins Gespräch bringen. Wir helfen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Kulturen dabei, ein Nachbarschaftsverhältnis aufzubauen. So soll versucht werden, anonymisierte Wohnverhältnisse abzubauen und ein gemeinschaftliches Miteinander zu fördern. In vielen ländlichen Regionen existieren, im Gegensatz zu den meisten Ballungszentren, noch funktionierenden Nachbarschaftsbeziehungen.

 

Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen Wohnungswirtschaft, Dienstleistern, Pflegediensten, Beratungsstellen ,Hilfsorganisationen und Mietern. Zunehmende soziale Bedürfnisse, mangelnde Kommunikation und zu wenig Hilfsangebote für bedürftige, unselbständige Menschen manifestieren unser Handeln.

 

Wohnen2.0® will ältere und hilfebedürftige Menschen dabei unterstützen, so lange wie möglich in ihrem angestammten Wohnumfeld zu bleiben.

 

So wird der politischen Forderung "Prävention vor Rehabilitation" bzw. "Ambulant vor stationär", Rechnung getragen. Auch auf kommunal- politischer Ebene wird das Konzept von Wohnen2.0® gefordert. Vor diesem Hintergrund wird eine engmaschige Zusammenarbeit mit den ortsansässigen, ehrenamtlichen Vereinen

der Nachbarschaftshilfe angestrebt. Nach einer betriebsinternen Qualifikation (Schulung) mit Prüfung sind, sog. Präsenzdienstkräfte (PDK), im Volksmund auch "Kümmerer" genannt, für die Anliegen der Mieter zuständig. Sie sorgen dafür, dass die Mieter für all ihre wohnspezifischen und zwischenmenschlichen Anliegen einen kontinuierlichen, kompetenten Ansprechpartner finden. Auf diese Weise ist es uns möglich schnell und unbürokratisch Hilfestellung zu leisten, oder Missstände zu beheben. Es ist geplant, dass jede Wohneinheit wöchentlich (auch mehrmals) besucht und betreut wird. Den Mietern wird so ermöglicht, über eventuelle Wohnungsmängel oder Probleme mit den Nachbarn zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Unser primäres Anliegen besteht darin die Mieter miteinander so ins Gespräch zu bringen, dass daraus eine Nachbarschaft entsteht. So könnte eine alleinerziehende Frau, die für dringende Besorgungen in die Stadt muss, ihr Kind von der Nachbarin für diese Zeit beaufsichtigen lassen und bringt ihr im Gegenzug ein Brot aus der Stadt mit. Kleinere Konflikte (z.B. mangelhafte Treppenreinigung) unter den Mietparteien sollen vom Präsenzdienst im Gespräch mit den Konfliktparteien geschlichtet werden. Von Müll im Gemeinschaftskeller über zu laute Musik, oder falsch sortierte Abfälle bis hin zu einer nicht abgeschlossenen Kellertür zur Nacht, gibt es viele kleine Unstimmigkeiten, die das Zusammenleben der Menschen erschweren können. Hier sollen die PDK schnell, unbürokratisch Hilfestellung leisten. Liegt ein Problem vor, welches nur der Vermieter oder die Hausverwaltung lösen kann, werden die entsprechenden Informationen über die Wohnen2.0®-Firmenzentrale an den Vermieter, bzw. die zuständige Wohnungsbaugesellschaft weitergegeben.Wohnen2.0® hat das Ziel intakte Nachbarschaften herzustellen und für eine klassische Win-Win-Situation zu sorgen. So soll sich der Wohnungsleerstand dauerhaft verringern und die Qualität des direkten Umfeldes sowie das Zusammenleben verbessern.

 

 

 

Gesamtpaket des Betreuungskonzeptes

 

1. Plan & Umsetzung / Handlungskonzept

2. Einsatzplan Präsenzdienstkräfte am Beispiel "Elskensiedlung"

3. Schulung Präsenzdienstlräfte in 2 Modulen

 

 

 

 

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